Stone Gossard und Jeff Amend unternahmen ihre ersten musikalischen Versuche in der Band Green River, welche sich jedoch schon bald auflöste. Die eine Hälfte der Mitglieder gründeten Mudhoney, die andere Hälfte, zu welcher auch Stone Gossard und Jeff Ament gehörten, gründeten Mother Love Bone. Bevor die beiden Studioalben Apple und Shine veröffentlicht wurden, starb der Mother-Love-Bone-Sänger Andy Wood an einer Überdosis Heroin, was seinen damaligen Mitbewohner, Chris Cornell, früher Soundgarden und Audioslave, dazu bewegte, das Album Temple of the Dog mit den späteren Pearl-Jam-Musikern aufzunehmen. Stone Gossard und Jeff Ament beschlossen nach ihrer Trauer, nicht aufzugeben und musikalisch ihren Weg zu gehen. Das Album Ten verkaufte sich zunächst nur schleppend, doch ermöglichte der Erfolg des Albums Nevermind von Nirvana auch anderen Bands dieses Genres einen steigenden Verkauf von Alben. Das Album Ten wurde bis heute alleine in den USA über zehn Millionen Mal verkauft. Die Band, vor allem aber Eddie Vedder, rechneten nicht mit dem vollkommen unerwarteten Ausmass ihres Erfolges und wurde mit dem Leben im Rampenlicht nicht fertig. Daher beschlossen die Bandmitglieder von Pearl Jam, keine weiteren Musikvideos mehr zu veröffentlichen, woraufhin das Video zu der Single Jeremy auch tatsächlich ganze sechs Jahre lang das letzte Video der Band geblieben ist. Nachdem die Band durch den Selbstmord von Kurt Cobain im April 1994 zur meistbeachtetsten und erfolgreichsten Band im Genre wurde, zog sich diese komplett aus der Öffentlichkeit zurück, gab keine Interviews mehr und verwickelte sich in einen intensiven Rechtsstreit mit dem amerikanischen Konzertkarten-Monopolisten Ticketmaster.
Donnerstag, Februar 7, 2008
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