1998 startete Nas mit den Arbeiten für ein Doppelalbum, welches den Namen I Am… The Autobiography tragen soll. Es war beabsichtigt die beiden Charaktere von seinen vorherigen Alben aus waschechtem Street-Hop und den neuesten Club Bangern miteinander zu vereinen. Anfang 1999 waren die Arbeiten für das Album abgeschlossen und ein Videoclip zu DJ Premiers produzierten Single Nas Is Like war auch im Kasten. Ein großer Teil der Tracks von I Am… wurden illegal auf Tauschbörsen im Internet angeboten, worauf Nas und sein Manager beschlossen Ersatzmaterial aufzunehmen und diese Songs als einzelne Singles zu veröffentlichen. Zu den im Internet verbreiteten Songs zählen Amongst Kings, Blaze A 50, Drunk By Myself, Hardest Thing To Do Is Stay Alive, U Gotta Love It, Find Ya Wealth, Project Windows, Fetus, Wanna Play Rough, Sometimes I Wonder, Daydreamin und Stay Scheming. Das Album enthielt eine prallgefüllte Gästeliste mit Aaliyah, Scarface und DMX um nur einige Künstler zu nennen. Als zweite offizielle Single für I Am… wurde Hate Me Now mit Puff Daddy ausgewählt. Nas rechnet in dem Song mit all den jenigen ab die ihn beschuldigen seine Glaubwürdigkeit verloren zu haben, und er wird im dazugehörigen Musikvideo symbolisch, ähnlich wie Jesus Christus gekreuzigt. Nach dem Videodreh verlangte Diddy aus unbekannten Gründen seine Szene während der Kreuzigung zu entfernen. Letztendlich wurde der Videoclip aber ungeschnitten auf MTV ausgestrahlt und am 15. April 1999 von TRL ausgezeichnet. Schlagzeilen zufolge soll Sean Combs darauf verärgert mit einigen Bodyguards in Steve Stouts Büro gestürmt sein, und ihm eine Champagner-Flasche über den Kopf gezogen haben. Nas Manager Stoute verklagte Combs auf Schadensersatz, jedoch konnte die Angelegenheit im Juni doch noch außergerichtlich geklärt werden.
Sonntag, Mai 25, 2008
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