Jack White, Gitarrist und Sänger der White Stripes, sowie auch die Schlagzeugerin und sporadische Sängerin Meg White betonen immer wieder, sie seien Geschwister. Einige US-Zeitungen allerdings veröffentlichten Dokumente wie Scheidungspapiere, welche belegen sollen, dass die beiden keine Geschwister, sondern ein geschiedenes Ehepaar sind. Dafür spräche auch der Umstand, dass der Altersunterschied nur sieben Monate beträgt. Ursprünglich spielte Jack White das Schlagzeug, allerdings wechselte er später zur Gitarre. In seinem perkussiven Gitarrenspiel drückt sich seine Vergangenheit am Schlagzeug noch immer aus. Jack spielte als Gitarrist zuerst in der Band Two Part Resin, aber nachdem Dominic Suchyta die Drei-Mann-Band verliess, blieben nur noch Jack White und Brian Muldoon übrig. Gemeinsam spielten sie als Duo nur Gitarre und Schlagzeug, allerdings verlor Brian Muldoon das Interesse und Jack White kam auf die Idee, Megan White an dessen Stelle ans Schlagzeug zu setzen. Sie hatte zwar keine Erfahrung darin, trotzdem waren sie beide bald schon so gut, dass sie beschlossen, genau so weiterzumachen. Glaubt man den Gerüchten, dann wurden die White Stripes am 14. Juli 1997 gegründet. Ihren ersten Auftritt spielten sie im August 1997 im Gold Dollar in Detroit bei einer Veranstaltung für Newcomer, bei der allerdings nur 10 bis 15 Leute anwesend waren. Jack White führte den Umstand, dass der Auftritt gut ankam, auf Megs kindliches Schlagzeugspiel zurück. 1998 brachte die Band ihre ersten beiden Singles auf den Markt, zur gleichen Zeit definierte sich auch der unverwechselbare Stil der White Stripes. Rot-weiss-schwarze Kleidung. Ein einfacher Trick, mit dem sie sofort Aufmerksamkeit auf sich zogen.
Freitag, April 4, 2008
Donnerstag, März 20, 2008
1997 schloss Carl Barât eine erste Bekanntschaft mit seinem zukünftigen Bandkollegen Pete Doherty, da er sich zusammen mit dessen Schwester Amy-Jo ein Apartement teilte. Durch diese begannen sie auch, Songs zu schreiben und beschlossen später, eine Band zu gründen. Daher brachen auch beide ihre Studien an der University of London ab und zogen stattdessen zusammen in eine Wohnung in Camden Road. Zusammen mit ihrem dortigen Nachbarn, Steve Bedlow, welcher auch als Scarborough Steve bekannt ist, gründeten sie die Band The Libertines. Ihren späteren Bassisten, John Hassall, lernten sie schliesslich auch durch Steve Bedlow kennen. Die Band nahm innert weniger Wochen in den Odessa Studios Songs auf, drei an der Zahl. Paul DuFour wirkte zu dieser Zeit als Schlagzeuger mit und spielte ebenfalls auf einigen kleineren Konzerten mit. Roger Morton, ein Journalist des britischen Musikmagazins NME, sah The Libertines auf einem Konzert in Islington und bot der Band an, sie zu managen. The Libertines hatten zur gleichen Zeit auch ein Angebot von John Waller bekommen, dennoch entschieden sie sich für Roger Morton. Nachdem die Band allerdings sechs Monate lang erfolglos blieb, trennte er sich wieder von The Libertines. Im März 2000 dann traf die Band auf die Anwältin der Warner Music Group, Banny Poostchi, welche The Libertines schliesslich managte. Unter ihrer Anleitung entstand Legs 11, eine Sammlung von acht Songs. Nachdem ihre Versuche, der Band einen Plattenvertrag zu besorgen, scheiterte, beschloss sie im Dezember des selben Jahres, nicht mehr als Managerin für die Band zu arbeiten und verliess The Libertines. Hassall und DuFour schlossen sich ihr an und verliessen ebenfalls die Band.
Donnerstag, März 6, 2008
Die Band The Strokes besteht hauptsächlich aus Bandmitgliedern, welche guten, wenn nicht gar wohlhabenden Verhältnissen entstammen. Die Band befasst sich inhaltlich, sowohl als auch stilistisch mit recht klassischen Rock ‚n’ Roll-Themen. Ausser Albert Hammond Junior und Fabrizio Moretti wurden alle Bandmitglieder in New York City geboren. Nick Valensi, Gitarrist der Strokes, lernte den Frontmann Julian Casablancas, welcher der Sohn des früheren Elite-Modelagentur-Chefs, John Casablancas, ist, während seiner Schulzeit in der angesehenen New Yorker Dwight School kennen. Dort freundeten sich die beiden auch mit dem Schlagzeuger Fabrizio Moretti an. Aber nicht nur Frontmann Julian Casablancas hat prominente Eltern, auch der Gitarrist der Strokes, Albert Hammon Junior hat mit dem gleichnamigen Albert Hammond einen Mann zum Vater, welcher prominent ist, denn dieser landete mit „it never rains in Southern California“ einen weltweiten Hit in den Siebziger Jahren. Mit der EP The Modern Age beginnen die Strokes im Jahre 2001 ihr musikalisches Leben. Anschliessend touren sie durch die britischen Clubs, wobei ihnen eine regelrechte Hysterie entgegen gebracht wurde, die man bis dato nur bei britischen Newcomer-Bands kannte. Ebenfalls im Jahre 2001 brachten sie ihr Debüt-Album „Is This It“ raus. Das Album wurde ein grosser Erfolg und die fünf Bandmitglieder von The Strokes wurden zu den Rettern des Rock ‚n’ Roll ausgerufen. Im Jahre 2003 erschien dann das nächste Album, welches von den Fans und von der Musikpresse mit ziemlich grosser Spannung erwartet wurde. Die Kritikermeinungen teilten sich hierzu sehr deutlich, wie es oft bei Bands passiert, deren Debüt ein so grosser Erfolg war.
Donnerstag, Februar 21, 2008
Die Band The Smashing Pumpkins wurde im Jahre 1987 von Billy Corgan und James Iha gegründet. Zu Beginn spielten sie ohne Bass und in Begleitung einer Drummachine, wobei der Schlagzeuger von Billys vorheriger Band, The Marked, bei einigen Songs die Drums spielte. Bei einem Konzert lernte Corcan schliesslich D’Arcy Wretzky kennen, woraufhin sie bald festes Mitglied der Band war, kurz darauf kam auch der Schlagzeuger Jimmy Chamberlin dazu. Die Songs der Smashing Pumpkins sind von einer melancholischen und hochmelodiösen Mischung aus stürmischem, heftigen Gitarrenrock, aber auch psychedelischen und leicht transzendenten Klängen, wobei auch Billy Corgans ungewöhnliche, nasale Stimme für ein besonderes Klangbild sorgt. Bei der Band steht nicht die Technik am Instrument im Vordergrund, sondern der Song als Ganzes. 1991 veröffentlichte die Band ihr erstes, offizielles Album, Gish. Das Album wurde von Butch Vig produziert, der auf für Nirvanas Nevermind verantwortlich war. Gish wurde von den Kritikern wegen dem aussergewöhnlichen Erfolg gefeiert, allerdings hatte das Album Nevermind von Nirvana gleichzeitig einen so grossen Erfolg, dass die Kritiker Gish wieder zur Seite drängten. Wie zahlreiche andere Bands der Neunziger Jahre auch, wie zum Beispiel die britische Band Oasis, nannten sich die Smashing Pumpkins die beste Band der Welt. Allerdings empfanden sie dies im Unterschied zu anderen und nicht wie üblich als koketten Ausspruch, sondern meinten das tatsächlich ernst und als Anspruch an das eigene Schaffen. Man kann sich darüber streiten, ob Gish nicht eher einfach einen Schlussstrich unter die frühen New Wave Demos der Band setzte.
Donnerstag, Februar 7, 2008
Stone Gossard und Jeff Amend unternahmen ihre ersten musikalischen Versuche in der Band Green River, welche sich jedoch schon bald auflöste. Die eine Hälfte der Mitglieder gründeten Mudhoney, die andere Hälfte, zu welcher auch Stone Gossard und Jeff Ament gehörten, gründeten Mother Love Bone. Bevor die beiden Studioalben Apple und Shine veröffentlicht wurden, starb der Mother-Love-Bone-Sänger Andy Wood an einer Überdosis Heroin, was seinen damaligen Mitbewohner, Chris Cornell, früher Soundgarden und Audioslave, dazu bewegte, das Album Temple of the Dog mit den späteren Pearl-Jam-Musikern aufzunehmen. Stone Gossard und Jeff Ament beschlossen nach ihrer Trauer, nicht aufzugeben und musikalisch ihren Weg zu gehen. Das Album Ten verkaufte sich zunächst nur schleppend, doch ermöglichte der Erfolg des Albums Nevermind von Nirvana auch anderen Bands dieses Genres einen steigenden Verkauf von Alben. Das Album Ten wurde bis heute alleine in den USA über zehn Millionen Mal verkauft. Die Band, vor allem aber Eddie Vedder, rechneten nicht mit dem vollkommen unerwarteten Ausmass ihres Erfolges und wurde mit dem Leben im Rampenlicht nicht fertig. Daher beschlossen die Bandmitglieder von Pearl Jam, keine weiteren Musikvideos mehr zu veröffentlichen, woraufhin das Video zu der Single Jeremy auch tatsächlich ganze sechs Jahre lang das letzte Video der Band geblieben ist. Nachdem die Band durch den Selbstmord von Kurt Cobain im April 1994 zur meistbeachtetsten und erfolgreichsten Band im Genre wurde, zog sich diese komplett aus der Öffentlichkeit zurück, gab keine Interviews mehr und verwickelte sich in einen intensiven Rechtsstreit mit dem amerikanischen Konzertkarten-Monopolisten Ticketmaster.