Im Spätsommer 2002 benannte sich die seinerzeit aus Helge Jensen (Gesang), Jan Misdorf (Gitarre), Sebastian Henkelmann (Bass, Gesang) und Christoph Voss (Schlagzeug) bestehende Husumer Band Quaint in Escapado um, um die musikalische Entwicklung in Richtung Punk/Hardcore auch namentlich deutlich zu machen. Beeinflusst durch Bands wie Refused, Boysetsfire und Angstzustand wurden die Songs härter und düsterer. Noch bis zum Sommer 2003 wurden allerdings bei Konzerten auch alte Quaint-Songs gespielt. Im Dezember 2002 nahmen Escapado eine Demo-CD namens Lass’ deiner Sehnsucht freien Lauf auf, in Laufe derer die Band mehrere Konzerte vor allem in Schleswig-Holstein spielte. Dadurch wurden die beiden lokalen DIY-Labels Zeitstrafe und Alerta Antifascista auf Escapado aufmerksam, die dann auch gemeinsam die erste 7″ sowie die erste LP Hinter den Spiegeln veröffentlichen sollten. Die selbstbetitelte erste 7″ wurde im Herbst 2003 mit Hauke Albrecht (früher Gitarrist bei Akephal, heute Tontechniker und Livemischer u.a. von Turbostaat) und Nils Mommsen (damals Gitarrist bei Angstzustand) im Plan12-Studio in Norstedt bei Husum aufgenommen. Es wurde eine einmalige Auflage von 510 Stück gepresst; die 7″ ist mittlerweile längst ausverkauft und ein gesuchtes Sammlerstück. Nach der Veröffentlichung der 7″ spielte die Band diverse Konzerte in ganz Deutschland; Sebastian Henkelmann wechselte nach dem Einstieg von Lars Nissen als Bassist im April 2004 auf die Gitarre, sodass Escapado fortan zu fünft waren. In dieser Besetzung wurde im August 2004 wiederum im Plan12-Studio und mit Hauke Albrecht an den Reglern die LP Hinter den Spiegeln aufgenommen. Die LP wurde im Januar 2005 veröffentlicht – zunächst ausschließlich auf Vinyl, einige Monate später dann auch als CD mit den Songs der mittlerweile ausverkauften 7″ als Bonus – und wurde fast durchweg mit positiven Kritiken bedacht.
Sonntag, August 10, 2008
Samstag, Juli 26, 2008
Die Band wurde Anfang 1998 von Jayson Green, Will Killingsworth, Brad Wallace und Jeff Salane gegründet. Der Großteil ihrer Aufnahmen wurden auf Vinyl veröffentlicht. Es gab drei Longplayer: Chaos is Me, Dance Tonight, Revolution Tomorrow! und Self-Titled, die alle von Ebullition Records veröffentlicht wurden. Ihre letzten Shows spielten Orchid in mehreren Städten im Sommer des Jahres 2002, die endgültig letzte war im The Advocate auf dem Harvard Square in Cambridge, MA wo sie gemeinsam mit Sinaloa und Wolves, in der Gründungsmitglied und ehemaliger Orchid Bassist Brad Wallace Gitarre spielte, auftraten. Will führt mittlerweile sein eigenes Label Clean Plate Records, während seine Band Bucket Full of Teeth mehrere Tonträger, darunter auch einen Longplayer auf Level Plane Records veröffentlicht hat bevor er die Band Ampere gründete. Jayson, Geoff und Jeff spielen in der Band Panthers, die bis dato zwei Alben und eine EP veröffentlicht hat. Nach dem Ende von Wolves, stieg Brad bei Transistor Transistor an der Gitarre ein, die ebenfalls ein Album bei Level-Plane veröffentlicht hat. Nach dem Ende von Orchid ließ Will eine große Zahl von Orchids Chaos Is Me Shirts nachdrucken, dadurch hoffte er den hohen Preisen die man bei ebay und anderen Online-Auktionshäusern für sowohl Echte als auch Bootlegs zahlen muss, entgegen zu wirken. Die Hardcore-Band Orchid gilt als als absolut prägend für den Hardcore-Stil der später als Screamo bezeichnet wurde. Sie veröffentlichten mehrere, heute nur mehr schwer zu findende, EPs und Splits, wie auch Longplayer. Sie selbst nannten die deutschen Bands Systral und Carol als Haupteinfluss für ihren Sound.
Samstag, Juli 12, 2008
Bevor Jim Adkins, Rick Burch, Zach Lind und Tom Linton 1993 die Band Jimmy Eat World gründeten, spielten bereits alle vier zusammen in einer Metallica-Coverband an ihrer örtlichen Highschool. Den Namen nahmen sie von einem Bild, das Jims jüngerer Bruder Ed im Alter von acht Jahren aufgrund einer Auseinandersetzung mit seinem Bruder malte und es Jimmy Eat World nannte. Als Tom Linton das Bild sah, war er von dem (grammatikalisch falschen) Schriftzug so angetan, dass er vorschlug die Band danach zu benennen. 1994 nahm die Band ihr selbstfinanziertes Debütalbum Jimmy Eat World auf. Es erschien mit einer Auflage von nur 2000 Stück beim Independentlabel Wooden Blue und ist heute ein begehrtes Sammlerstück. Kurz darauf verließ Bassist Mitch Porter aus persönlichen Gründen die Band, und Rick Burch, ein weiterer Schulfreund, wurde neues Bandmitglied. 1995 entdeckte ein Talentscout die Band, und Jimmy Eat World unterschrieben einen Plattenvertrag bei Capitol Records. Dort veröffentlichte die Band 1996 ihr zweites Album Static Prevails, welches in den USA zu einem Achtungserfolg wurde und zu ausgedehnten Tourneen führte. Jenseits des Atlantiks wurde die CD aufgrund fehlenden Engagements von Capitol Records jedoch nicht veröffentlicht. Auch das 1999 produzierte Album Clarity erschien vorerst nur in den USA, wo Jimmy Eat World inzwischen vor ausverkauften Hallen spielten. Die Single Lucky Denver Mint wurde von Capitol Records erst veröffentlicht, als der Song im nationalen Radio schon lange ein Erfolg war. Um doch den Sprung nach Europa zu schaffen, kaufte die Band von eigenem Geld größere Mengen des Albums und verschickte sie nach Europa. Clarity verkaufte sich besonders in Deutschland so gut, dass die Band kurzfristig eine fünfwöchige Europatour organisierte. In diesem Zusammenhang kam es auch zur Trennung von Capitol Records, was den beiden Parteien nur recht war.
Samstag, Juni 28, 2008
Nach einer ersten Europatour, auf der sie den damaligen My Hero Died Today-Gitarristen Robert Ehrenbrand kennenlernten, der zeitweise als Roadie für boysetsfire arbeitete, nahmen sie After the Eulogy auf, mit dem der Durchbruch kam. Die Band war zwar weiterhin nur einer kleinen Szene bekannt, diese umspannte inzwischen aber fast die gesamte Welt. boysetsfire spielten ausverkaufte Konzerte in den USA und Deutschland. Der kommerzielle Erfolg kam 2003 mit dem Album Tomorrow Come Today und der Single Last Year`s Nest. boysetsfire machten ausgedehnte Touren durch Europa und spielten auf größeren Festivals wie auch auf dem Lollapalooza. Kurz nach der Veröffentlichung des Albums verließ der Bassist Rob Avery die Band und wurde durch Robert Ehrenbrand (vormals Roadie) ersetzt, der mit My Hero Died Today schon Erfolge in der Hardcore-Szene gefeiert hatte. Im September 2005 fand die Band bei Equal Vision Records (für die USA) und Burning Heart Records (für den Rest der Welt) ein neues Zuhause, auf denen sie am 24. Februar 2006 (in Deutschland) ihr viertes Album The Misery Index: Notes from the Plague Years veröffentlichten. Am 18. Oktober 2005 wurde das Debutalbum The Day The Sun Went Out bei Equal Vision Records/Burning Heart Records erneut veröffentlicht. Am 1. November 2005 erschien eine Compilation namens Before the Eulogy, die B-Seiten, Singles und Raritäten enthält. Konkrete Gründe für die im Juli 2006 erfolgte Trennung wurden nicht bekannt. Auf der Homepage der Band wurde kurz darauf bekannt gegeben, dass sich Gitarrist Josh Latshaw bei einem Arbeitsunfall auf einer Baustelle schwer verletzt hat (gebrochenes Genick, zwei gebrochene Halswirbel und eine kollabierte Lunge). Die Europa-Tour wurde mit einem Ersatzgitarristen fortgesetzt. Das bereits vor dem Unfall geplante Abschiedskonzert der Band in den USA wurde daraufhin verschoben.
Samstag, Juni 14, 2008
Funeral Diner entsteht 1998 nach der Auflösung der Bands Nexus Six (Daniel Patrick Bajda, Dave Mello) und Portraits of Past (Matt Bajda). Viertes Mitglied zur Gründung ist der Bassist Sean O’Shea. Die Band spielt Konzerte in der lokalen Umgebung und nimmt erste Songs auf. 4 Songs erscheinen im Januar 1999 auf einer Split-EP zusammen mit alten Songs von Nexus Six in einer Auflage von 1.000 Einheiten.[1]. Im Laufe des Jahres verlässt O’Shea die Band und wird durch Rob Prevail von Living War Room ersetzt. Zudem findet sich in Phil Benson ein neuer Sänger. Mit den beiden neuen Bandmitgliedern wird weiter lokal getourt und 2 Split-EPs veröffentlicht. 2000 verlassen Prevail und Benson die Band während erneuter Studioaufnahmen. Interimsbassist Andy Radin, der auch die Aufnahmen leitet, wird nach Beendigung der Aufnahmen ständiger Bassist. Anfang 2001 begibt sich Funeral Diner wieder ins Studio, unterbrochen von einer neunzehntägigen Tour mit den Bands Staircase und The Last Forty Seconds durch die USA und Kanada. Im August 2002 erscheint mit Difference Of Potential das erste Album. 2002 stößt der Sänger Seth Babb, der sich gerade von seiner Band Walken getrennt hatte, hinzu und Funeral Diner begeben sich auf eine sechswöchige Tour durch die USA und Kanada um anschließend sechs Wochen durch Europa zu touren. Auf der Europatournee vertritt Ben Steidel den Bassisten Andy Radin, der nach der US-Tour die Band verlassen hatte. In den Jahren danach besuchten Funeral Diner auch Japan. Funeral Diner haben eine große Anzahl an Split-EPs und Samplerbeiträgen veröffentlicht, von denen die meisten in nur sehr begrenzter Stückzahl erschienen. Auch wechselten Funeral Diner häufig das Plattenlabel, so dass es schwer ist, eine vollständige Liste aller veröffentlichten Titel zu erstellen.