Entombed war die Nachfolgeband der 1987 gegründeten Death-Metal-Band Nihilist, mit der die späteren Entombed-Mitglieder Nicke Anderson und Alex Hellid unter anderem mit Johnny Hedlund, später bei Unleashed insgesamt zwei Demos aufnahmen. 1989 folgte nach der Auflösung von Nihilist mit But Life Goes On das erste Demo unter dem neuen Namen Entombed. Kurz darauf veröffentlichte die Band ihre als wegweisend betrachteten Alben„Left Hand Path und Clandestine. Nach der „Gods of Grind“-Tour im Jahre 1991 vollzog die Band einen Wechsel in ihrem Songwriting. Schlagzeuger Nicke Andersson schloss sich nach der Veröffentlichung von To Ride, Shoot Straight And Speak The Truth den Hellacopters als Gitarrist und Sänger an und verließ Entombed. Kritische Fans erkannten in der Folge einen großen Qualitätsverlust des Songwritings, an welchem Nicke Andersson in der Vergangenheit maßgeblich beteiligt war. Nachdem es für eine Zeit den Anschein hatte, dass Entombed abgeschrieben wären, gelang ihnen mit der Veröffentlichung von Inferno im Jahr 2003 ein recht erfolgreiches Comeback. Zuvor, im März 2002, absolvierten Entombed ein recht ungewöhnliches Konzert: Im Königlichen Opernhaus Stockholm tanzten Balletttänzer zur brachialen Live-Musik der Band. Die CD Unreal Estate, ein Mitschnitt dieses künstlerischen Experiments, wurde erst 2004 veröffentlicht und gilt als die meistverkaufte Entombed-CD in Deutschland. Auf den ersten beiden Studioalben Left Hand Path und Clandestine dominierte noch klar klassischer schwedischer Death Metal, der von einem unverwechselbaren Gitarrensound geprägt war, den die Band auch bei späteren Veröffentlichungen beibehalten sollte. Einen wichtigen Beitrag hierzu leistete Studiobesitzer und Produzent Tomas Skogsberg, dessen Sunlight-Studio in der Folgezeit wegen seines einzigartigen Sounds sehr geschätzt und von internationalen Bands häufig frequentiert wurde.
Freitag, Mai 30, 2008
Sonntag, Mai 25, 2008
1998 startete Nas mit den Arbeiten für ein Doppelalbum, welches den Namen I Am… The Autobiography tragen soll. Es war beabsichtigt die beiden Charaktere von seinen vorherigen Alben aus waschechtem Street-Hop und den neuesten Club Bangern miteinander zu vereinen. Anfang 1999 waren die Arbeiten für das Album abgeschlossen und ein Videoclip zu DJ Premiers produzierten Single Nas Is Like war auch im Kasten. Ein großer Teil der Tracks von I Am… wurden illegal auf Tauschbörsen im Internet angeboten, worauf Nas und sein Manager beschlossen Ersatzmaterial aufzunehmen und diese Songs als einzelne Singles zu veröffentlichen. Zu den im Internet verbreiteten Songs zählen Amongst Kings, Blaze A 50, Drunk By Myself, Hardest Thing To Do Is Stay Alive, U Gotta Love It, Find Ya Wealth, Project Windows, Fetus, Wanna Play Rough, Sometimes I Wonder, Daydreamin und Stay Scheming. Das Album enthielt eine prallgefüllte Gästeliste mit Aaliyah, Scarface und DMX um nur einige Künstler zu nennen. Als zweite offizielle Single für I Am… wurde Hate Me Now mit Puff Daddy ausgewählt. Nas rechnet in dem Song mit all den jenigen ab die ihn beschuldigen seine Glaubwürdigkeit verloren zu haben, und er wird im dazugehörigen Musikvideo symbolisch, ähnlich wie Jesus Christus gekreuzigt. Nach dem Videodreh verlangte Diddy aus unbekannten Gründen seine Szene während der Kreuzigung zu entfernen. Letztendlich wurde der Videoclip aber ungeschnitten auf MTV ausgestrahlt und am 15. April 1999 von TRL ausgezeichnet. Schlagzeilen zufolge soll Sean Combs darauf verärgert mit einigen Bodyguards in Steve Stouts Büro gestürmt sein, und ihm eine Champagner-Flasche über den Kopf gezogen haben. Nas Manager Stoute verklagte Combs auf Schadensersatz, jedoch konnte die Angelegenheit im Juni doch noch außergerichtlich geklärt werden.
Freitag, Mai 16, 2008
Venom erweckte durch antichristliche Liedtexte die Aufmerksamkeit der Medien, aber auch die technisch relativ simple Musik war für diese Zeit wegweisend. Ihr zweites Album Black Metal war der Namensgeber für die gleichnamige Musikrichtung. Ironischerweise gaben die Bandgründer einige Jahre später zu, dass sie vom philosophischen Satanismus im Grunde keine Ahnung hätten, was den selbstironischen Ansatz unterstreicht. Im Jahre 1984 präsentierten sich Venom mit Metallica als Vorgruppe erstmals vor dem deutschen Publikum und in den Jahren 1984 und 1985 spielten sie die legendären Konzerte in London, welche den Status einer Legende begründeten. Die zugehörigen Alben At War with Satan und Possessed zeigten aber schon einen kreativen Abwärtstrend. Possessed hielt dem Vergleich mit Scheiben wie Reign in Blood von Slayer, Melissa von Mercyful Fate oder Master of Puppets von Metallica nicht mehr stand. Komplexer, technisch ausgreifter Metal war nun gefragt. Kurz darauf stieg Mantas bei Venom aus. Mantas’ Platz wurde von den beiden Gitarristen Jim Clare und Mike Hickey übernommen. In dieser Besetzung nahmen Venom das Album Calm Before the Storm auf. Die Band klang jetzt technisch besser, aber viele Fans verlangten vielmehr nach dem Geschepper der ersten vier Alben. Das Album Prime Evil führte zu diesem Stil zurück, doch reichte es nicht mehr an den Erfolg alter Tage heran. Die Band brach auseinander. 1989 ließ Mantas, mittlerweiler Besitzer eines Kampfsport-Studios, die Band mit neuen Gitarristen und Original-Drummer wieder auferstehen. Es entstanden drei Alben, die jedoch in der Presse nicht besonders hervorgehoben wurden. Von 1992 bis 1996 wurde es still um die Band, bis sich Cronos entschloss, wieder einzusteigen. Dieser Wiedervereinigung in Originalbesetzung im Jahre 1996 folgten eine Live-CD und eine ausgedehnte Tournee durch Amerika. Eine Tour durch Europa mit Hammerfall musste jedoch abgesagt werden, da Cronos an den Stimmbändern operiert wurde.
Freitag, Mai 16, 2008
Eminem wuchs in Detrait in der Vorstadtgemeinde Warren als Weißer in einem überwiegend von Afro-Amerikanern bewohnten Gebiet auf. Seine Eltern Marshall Bruce Mathers II. und Deborah „Debbie“ Briggs heirateten 1972. Der Vater verließ die Familie jedoch, als Eminem drei Monate alt war. Seine bei der Geburt erst 17 Jahre alte Mutter war nach Aussage Eminems drogenabhängig und gewalttätig. Sein Onkel Ronnie, der nur wenige Monate älter als Eminem war, begeisterte ihn für den Rap. Vor allem die Beastie Boys und N.W.A. wurden zu seinen musikalischen Vorbildern. Im Alter von 15 Jahren lernte er seine spätere Frau Kimberley Ann Scott, genannt Kim, kennen. Nach der Highschool verdiente er sich in verschiedenen Aushilfsjobs und wechselte häufig seine Wohnung, meist, weil er die Miete nicht bezahlen konnte. 1991 erschoss sich sein Onkel Ronnie während eines Einbruchs mit einer abgesägten Schrotflinte. Dieser tragische Vorfall prägte Eminem sehr, da sein Onkel für ihn Vorbild, Vaterersatz und Freund war. Am 25. Dezember 1995 wurde die Tochter von Eminem und Kimberley Scott, Hailie Jade, geboren. Das Ehepaar adoptierte die Nichte von Kimberley Scott, Alaina, und Eminem übernahm auch das Sorgerecht für Kimberleys zweite Tochter Whitney, deren biologischer Vater Eminem nicht ist. Die am 14. Juni 1999 vollzogene Heirat wurde am 11. Oktober 2001 wieder geschieden. Am 17. September 1999 verklagte die Mutter von Eminem ihren Sohn auf 10 Millionen US$ Schmerzensgeld wegen übler Nachrede, da er sie in mehreren Interviews als „unstable, law suit-happy drug user“ bezeichnet hatte. Die Klage wurde fallengelassen, nachdem man sich auf eine Zahlung von 10.000 US$ einigte. Im August 2000 wurde Eminem zu zwei Jahren Haftstrafe auf Bewährung wegen unerlaubten Waffenbesitzes verurteilt. Gleichzeitig verklagte Kimberley Scott ihn auf 10 Millionen US$ Schmerzensgeld und um das Sorgerecht der Kinder zu erhalten, mit der gleichen Begründung wie Eminems Mutter zuvor. Ende 2002 gründete Eminem sein eigenes Modelabel „Shady Ltd.“ und ließ fortan seine Artikel, die von der Firma „Nesi Fashion Brands“ hergestellt werden, von der Kaufhauskette „Macy’s“ vertreiben. Am 14. Januar 2006 heirateten Eminem und Kimberley Scott zum zweiten Mal, am 6. April 2006 wurde erneut die Scheidung eingereicht.
Montag, Mai 5, 2008
Im Alter von neun Jahren zog Wyclef mit seiner Familie in die USA, in den New Yorker Stadtteil Brooklyn. Zusammen mit seinem Cousin Prakazrel „Pras“ Michel gründet Wyclef die Band Tranzlator Crew und schrieb eigene Songs und Texte. Obwohl Wyclef von Anfang an als sehr talentiert galt, ließ der Erfolg bis zur Gründung der Gruppe The Fugees (mit Pras Michel und Lauryn Hill) auf sich warten. 1993 erschien ihr Debütalbum Blunted On Reality. Der große Durchbruch gelang dem Trio mit ihrem zweiten Album The Score im Jahre 1996. 1997 begann Wyclef sich eher auf seine Solokarriere zu konzentrieren. Er veröffentlichte das Album The Carnival und koppelte Hits wie Gone till November und Guantanamera aus. Des Weiteren kollaborierte er als Mitglied der Soul Assassins mit DJ Muggs von Cypress Hill. In den folgenden Jahren schaffte er es, sein Talent als Songwriter, Producer und Remixer für Destiny’s Child, Sublime, Simply Red, Whitney Houston, Michael Jackson, Eric Benet, Mya, Carlos Santana, Black Eyed Peas, Akon, Ivy Queen, Sinéad O’Connor und Mick Jagger unter Beweis zu stellen. Auf dem im Jahre 2000 veröffentlichten Album The Ecleftic erhielt Wyclef Unterstützung von Künstlern wie Youssou N’Dour, Mary J. Blige, Kenny Rogers, Earth, Wind & Fire und Wrestling-Star The Rock. Wyclef hat zusammen mit Shakira am 9. Juli 2006 bei der WM-Finalfeier den gemeinsamen Song Hips Don’t Lie aufgeführt. Für das im Oktober erschienenen Eros Ramazotti Best of Album “E2″ hat Wyclef Jean ein Lied mit Eros aufgenommen. Das Lied heißt “Laurora” und ist ein Remake. Vor kurzem hat Wyclef Jean ein Lied mit System of a Downs Frontsänger Serj Tankian aufgenommen. Das Lied heißt “Riot” und befindet sich auf Wyclef Jeans aktuellem Album Carnival II – Memoirs Of An Immigrant, welches am 23. November in Deutschland veröffentlicht wurde.