Rock Music

Rock Bands und andere tolle Musik

Mittwoch, April 23, 2008

Tupac Shakur

Tupac Shakur wuchs als Sohn von Afeni Shakur in schwierigen Verhältnissen auf. Seinen leiblichen Vater William “Billy” Garland, ein ehemaliger Black Panther, lernte er erst als erwachsener Mann kennen. Sein Stiefvater, Dr. Mutulu Shakur – Bruder der Bürgerrechtlerin Assata Shakur und Vater von Tupacs Halbschwester Sekyiwa – wurde nach einem Banküberfall zu 60 Jahren Haft verurteilt. Den Großteil seiner Jugend verbrachte Shakur mit seiner Mutter und seiner Halbschwester in ständig wechselnden Unterkünften in New York. Seine Eltern waren Anhänger der Black-Panther-Bewegung, welcher der Rap-Musiker den Namen Tupac Amaru verdankt – eine Anspielung auf einen Freiheitskämpfer der Inka-Zeit. 1986 zog Afeni Shakur mit ihren Kindern nach Baltimore, Maryland in eine zum Großteil weiße, bürgerlich geprägte Nachbarschaft. Dort besuchte Shakur die Baltimore School for the Arts. Er belegte Kurse in Literatur und Ballett, las viel und spielte Theater. Gleichzeitig fing er an zu rappen. Obwohl er seiner sozialen Herkunft wegen ein Außenseiter war, bezeichnete er später bei vielen Gelegenheiten die Jahre in Baltimore als die glücklichsten seines Lebens; er sah sich gegenüber den anderen Jugendlichen in seiner Nachbarschaft als vom Schicksal privilegiert und erkannte die Bedeutung von Bildung. Im Jahre 1988 zog seine Mutter jedoch zwecks Arbeitssuche an die Westküste und ließ sich dort in Marin City, Kalifornien nieder. Damit entwurzelte sie den nach einer Vaterfigur suchenden Shakur ein weiteres Mal. Tupac selbst sah den Umzug und seinen damit verbundenen Schulabbruch rückblickend als entscheidenden Punkt „where I got off track“ („an dem ich auf die schiefe Bahn geriet“).

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Freitag, April 18, 2008

Pantera

Die Trennung von dem früheren Sänger Terrence Lee und die Aufnahme von Phil Anselmo, welcher aus New Orleans stammt, leitete eine Reihe an Veränderungen in der Band ein. 1988 erschien mit Power Metal ein weiteres Album, welches Pantera selbst vertrieb. Auf der CD ist eine Neufassung von Down Below enthalten, welches im Original bereits schon auf dem Album I Am The Night zu finden ist. Ebenfalls ist ein Lied namens Pussytime zu finden, gesungen von Diamond Darrell. Zu diesem Zeitpunkt spielte die Band auf Power Metal einen Stil zwischen Iron Maiden, Speed Metal und Mötley Crüe. Kurz darauf beginnt Pantera, einen bedeutend härteren und eigenständigeren Sound zu gestalten, den die Band selbst Groove Metal nennt. Im Jahr 1989 erhalten Pantera nach unzähligen Anläufen beim Majorlabel Atlantic Records den lang ersehnten Plattenvertrag und es erscheint ein Jahr darauf mit Cowboys From Hell das erste offizielle, von Terry Date produzierte Album. Der herausragende Stil der Gruppe, geprägt von Phil Anselmos aggressivem, kraftvollen Gesang, der extravaganten Spielweise von Gitarrist Dimebag Darrell und das präzise Doublebass-Spiel seines Bruders Vinnie Paul, lässt Kritiker aufhorchen und läutet den Start einer steilen Karriere ein. Nach ausgiebigen Touren quer durch die Welt schafft es die Single Mouth For War vom Album Vulgar Display of Power, das 1992 raus kam, als erste Albenauskopplung überhaupt direkt in den US-Metal-Charts Platz 1 zu erreichen. Pantera erhalten allgemein gehörige Aufmerksamkeit und Bestätigung für die Verfolgung ihres zuvor eingeschlagenen musikalischen Weges.

posted by admin at 10:58  

Freitag, April 4, 2008

The White Stripes

Jack White, Gitarrist und Sänger der White Stripes, sowie auch die Schlagzeugerin und sporadische Sängerin Meg White betonen immer wieder, sie seien Geschwister. Einige US-Zeitungen allerdings veröffentlichten Dokumente wie Scheidungspapiere, welche belegen sollen, dass die beiden keine Geschwister, sondern ein geschiedenes Ehepaar sind. Dafür spräche auch der Umstand, dass der Altersunterschied nur sieben Monate beträgt. Ursprünglich spielte Jack White das Schlagzeug, allerdings wechselte er später zur Gitarre. In seinem perkussiven Gitarrenspiel drückt sich seine Vergangenheit am Schlagzeug noch immer aus. Jack spielte als Gitarrist zuerst in der Band Two Part Resin, aber nachdem Dominic Suchyta die Drei-Mann-Band verliess, blieben nur noch Jack White und Brian Muldoon übrig. Gemeinsam spielten sie als Duo nur Gitarre und Schlagzeug, allerdings verlor Brian Muldoon das Interesse und Jack White kam auf die Idee, Megan White an dessen Stelle ans Schlagzeug zu setzen. Sie hatte zwar keine Erfahrung darin, trotzdem waren sie beide bald schon so gut, dass sie beschlossen, genau so weiterzumachen. Glaubt man den Gerüchten, dann wurden die White Stripes am 14. Juli 1997 gegründet. Ihren ersten Auftritt spielten sie im August 1997 im Gold Dollar in Detroit bei einer Veranstaltung für Newcomer, bei der allerdings nur 10 bis 15 Leute anwesend waren. Jack White führte den Umstand, dass der Auftritt gut ankam, auf Megs kindliches Schlagzeugspiel zurück. 1998 brachte die Band ihre ersten beiden Singles auf den Markt, zur gleichen Zeit definierte sich auch der unverwechselbare Stil der White Stripes. Rot-weiss-schwarze Kleidung. Ein einfacher Trick, mit dem sie sofort Aufmerksamkeit auf sich zogen.

posted by admin at 16:07  

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