Rock Music

Rock Bands und andere tolle Musik

Donnerstag, Januar 24, 2008

Sepultura

1984 wurde die Band Sepultura gegründet und ein Jahr darauf, 1985, wurde die erste EP namens Bestial Devastation veröffentlicht. Damals bestand die Band aus Igor und Max Cavalera, Paulo Xisto Pinto Jr. Und Jairo Guedez. Im darauf folgenden Jahr nahm die Band mit der gleichen Besetzung das Album Morbid Visions auf. Jairo Guedez verliess Sepultura anschliessend und wurde durch Andreas Kisser ersetzt. Zusammen mit dem neuen Gitarristen veränderte sich auch die Musik, welche die Band spielte, vor allen Dingen wurde sie technisch anspruchsvoller. 1987 wurde das erste Album namens Schizophrenia mit der neuen Besetzung aufgenommen, welches auch das erste Sepultura-Album war, welches auch in Europa verkauft wurde. Zwei Jahre später brachte die Band das Album namens Beneath the Remains raus, woraufhin Sepultura das erste Mal auf internationale Tour ging. 1991 erschien das vierte Album namens Arise, ein Album, mit dem die ersten, grösseren Erfolge auftraten, zum Beispiel gewann das Video zu dem Song Territory den MTV Video Music Award. 1996 kam das Album Roots raus und noch im selben Jahr trennte sich die Band von ihrem Sänger Max Cavalera. Der Grund war ein Streit, die Trennung indes sorgte bei den Fans für grosses Aufsehen. Max Cavalera gründete dann die Band Soulfly und der Amerikaner Derrick Leon Green wurde zum Sänger der Band, da er musikalisch und auch menschlich gut zur Band passte. 2006 wurde das Album Dante XXI von Sepultura veröffentlicht, mit welchem die Band zusammen mit In Flames auf Tour ging.

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Donnerstag, Januar 24, 2008

Hypocrisy

Während eines Florida-Aufenthaltes im Jahre 1990 kam Peter Tägtgren mit der örtlichen Death-Metal-Szene in Berührung. Danach nahm er 1991 unter dem Projektnamen Seditious das Demo Rest in Pain im Alleingang auf und bekam dadurch einen Plattenvertrag mit dem noch jungen Label Nuclear Blast. Er war allerdings mit dem Gesang nicht zufrieden, daher lud er Masse Broberg dazu ein, zu singen. Mikael Hedlung holte er als Bassisten, Lars Szöke als Schlagzeuger und Jonas Osterberg als zweiten Gitarristen. In der zweiten Hälfte der Neunziger Jahre spielten Hedlung, Szöke und auch Peter Tägtgren bei der Black-Metal-Band The Abyss und zeitlich versetzt auch bei War. Aus dem Ein-Mann-Projekt wurde nun also eine Band, die schlussendlich den Namen Hypocrisy bekam. 1992 brachte die Band ihr Debütalbum namens Penetralia raus. Das Album folgte zum grössten Teil den damaligen Trends der Death-Metal-Szene, allerdings wurden die Songs um melodische Wendungen erweitern. Das Nachfolgealbum Osculum Obsenum, bei welchem Peter Tägtgren wieder als alleiniger Studiogitarrist spielte, brachte einen zunehmend eignen Stil der Band mit sich, der zum Teil die Melodien des Debütalbums gegen Anleihen aus dem Black Metal und Doom Metal eintauschte. Auf dem Album ist auch eine gecoverte Version des Songs Black Metal von Venom zu hören. Im Jahre 1994 erschien die EP Inferior Devoties, auf welcher sich Hypocrisy erneut in einem reduzierten Line-Up präsentierten. Der Sänger Masse Broberg hatte die Band inzwischen verlassen, um zu der Band Dark Funeral zu überwechseln, weshalb Peter Tägtgren nun doch wieder selbst den Gesang übernahm. Auf der EP sind neue Aufnahmen von älteren Songs zu finden, sowohl als auch eine gecorte Version von Black Magic, einem Song von Slayer.

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Donnerstag, Januar 24, 2008

Kiss

Die Ursprünge von Kiss lassen sich zu der New Yorker Rock ‘n’ Roll-Band Wicked Lester zurückverfolgen. Im Jahr 1972 lernten sich der Grundschullehrer Gene Klein alias Gene Simmons und der Taxifahrer Stanley Eisen alias Paul Stanley kennen und entschieden, zusammen Musik zu machen. Zunächst übernahmen sie in einigen Bands Backing Vocals, bevor sie Wicked Lester gründeten. Simmons und Stanley entließen die anderen Mitglieder der Gruppe, nachdem Epic Records Ende 1972 ein selbstproduziertes Album der Band abgelehnt hatte. Nach dem Abgang der Bandmitglieder antwortete Simmons auf eine Suchanzeige im Rolling Stone, die von Schlagzeuger Peter Criss stammte, der nach einer Band suchte. Criss absolvierte ein erfolgreiches Vorspielen und stieg bei Wicked Lester ein. Im Januar 1973 kam Paul „Ace“ Frehley als Leadgitarrist dazu. Im gleichen Monat änderte man den Gruppennamen und nannte sich fortan Kiss. Die Namensänderung wird Stanley zugeschrieben, während der Einfall, die Siegrunen im Logo zu benutzen, von Frehley stammte. Gene Simmons sagte dazu später: „Wir waren keine Nazis. Das hatte nichts mit der SS zu tun. Ich bin schließlich Jude.“ Der erste Auftritt unter dem neuen Namen Kiss fand am 30. Januar 1973 vor drei zahlenden Zuschauern im Popcorn Club im New Yorker Stadtteil Queens statt. Im Juni desselben Jahres nahm die Gruppe unter der Federführung des Musikproduzenten Eddie Kramer ein Demoband mit fünf Titeln auf. Das Band landete schließlich auch bei Neil Bogart von Buddah Records.

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Donnerstag, Januar 24, 2008

Soundgarden

Soundgarden wurde 1984 von Chris Cornell, anfangs noch Schlagzeuger, zusammen mit Hiro Yamamoto eine Band, die zunächst in der Punkszene Seattles spielte, aus der dann aber später Soundgarden wurde. Später kamen der Gitarrist Kim Thayil und der Schlagzeuger Scott Sundquist dazu, während Chris Cornell nun sang. Sundquist verliess die Band allerdings im Jahre 1986, woraufhin ihn Matt Cameron, zuvor bei Skin Yard, ersetzte. Bald schon unterzeichnete Soundgarden bei dem unabhängigen Label Sub Pop und veröffentlichte ihr Debüt Nothing to say als Single. Später, SST Records, brachten sie ihr erstes, vollständiges Album namens Ultramega OK raus und tourten durch die USA. Die kommerzielle Musikindustrie wurde recht bald auf die Band aufmerksam, so dass Soundgarden 1989 ihr erstes Major-Album namens Louder Than Love rausbrachten. Bassist Yamamoto stieg schliesslich aus, da er sein Studium beenden wollte und Jason Everman, zuvor bei Nirvana, wurde sein Nachfolger, der jedoch nach ein paar Auftritten von Ben Shepherd ersetzt wurde. In dieser, neuen Besetzung nahmen sie ihre härteste Platte namens Badmotorfinger auf, welche über die Landesgrenzen hinweg Aufmerksamkeit erregte. Das nächste Album, Superunknown, wurde von Michael Beinhorn produziert, welcher sich so stark in die Produktion einbrachte, dass eine Liveumsetzung der Songs sehr schwierig war, da das Album sich als überproduziert herausstellte. Die Band sagte daraufhin viele Auftritte ab, wobei die Ironie an dem Ganzen ist, dass Soundgarden ausgerechnet mit diesem Album einen grossen Erfolg hatte. Der Song Black Hole Sun wurde der erfolgreichste Hit.

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