Im Jahre 1974 wurde die Band in New York gegründet, damals noch mit Jeffrey Hyman am Schlagzeug, John Cummings an der Gitarre und Douglas Colvin an Bass und Gesang. Alle drei kamen aus dem gleichen Stadtteil New Yorks, Queens. Nach einiger Zeit begannen sie, sich die bekannten Künstlernamen zu geben und wurden als Ramones bekannt. Colvin (Dee Dee Ramone) erkannte, dass er nicht gleichzeitig Bass spielen und singen konnte, also wurde Jeffrey Hyman (Joey Ramone) der neue Sänger, allerdings bestand nun die Notwendigkeit, einen neuen Drummer zu suchen. Nachdem einige Kandidaten getestet wurden, wurde Tommy Erdelyi (Tommy Ramone) neuer Schlagzeuger der Band. Sie begannen ihre ersten Konzerte in New York zu spielen, vor allem in Clubs wie dem CBGB’s, wo auch andere Gruppen der Zeit, wie Blondie, Richard Hell & The Voidoids und die New York Dolls spielten. Diese ersten Konzerte werden von Zeitgenossen als legendär beschrieben, da sie lauter und schneller waren als alle ihre Zeitgenossen; die Konzertdauer betrug zwischen 20 und 30 Minuten. In dieser Zeit kamen sie auch in Kontakt mit der New Yorker Kunstszene, dies führte sie auch mit Seymour Stein zusammen, der sie für Sire Records unter Vertrag nahm. 1976 erschien ihre gleichnamige Debüt-LP auf diesem Label. 1979 spielten die Ramones eine Rolle in dem Film Rock ‘n’ Roll Highschool von Roger Corman, zu dessen Filmmusik sie diverse Stücke beisteuerten. An dessen Ende, während eines Konzertes der Band, ging die titelgebende Highschool in Flammen auf. In der Planungsphase des Filmes gab es Überlegungen, den Film mit Disco-Musik zu unterlegen, man entschied sich dann aber für die Ramones. Trotz der Mitarbeit in dem Film blieb der große Durchbruch in den USA allerdings aus. Die Ramones spielten weiterhin in kleineren Clubs und verkauften relativ wenig Schallplatten. Nachdem selbst die Zusammenarbeit mit dem Bombast-Produzenten Phil Spector für das Album End Of The Century nicht den gewünschten Erfolg zeigte, beschränkte man sich darauf, ausgiebig zu touren um damit den Lebensunterhalt zu bestreiten.
Sonntag, August 24, 2008
Sonntag, August 10, 2008
Im Spätsommer 2002 benannte sich die seinerzeit aus Helge Jensen (Gesang), Jan Misdorf (Gitarre), Sebastian Henkelmann (Bass, Gesang) und Christoph Voss (Schlagzeug) bestehende Husumer Band Quaint in Escapado um, um die musikalische Entwicklung in Richtung Punk/Hardcore auch namentlich deutlich zu machen. Beeinflusst durch Bands wie Refused, Boysetsfire und Angstzustand wurden die Songs härter und düsterer. Noch bis zum Sommer 2003 wurden allerdings bei Konzerten auch alte Quaint-Songs gespielt. Im Dezember 2002 nahmen Escapado eine Demo-CD namens Lass’ deiner Sehnsucht freien Lauf auf, in Laufe derer die Band mehrere Konzerte vor allem in Schleswig-Holstein spielte. Dadurch wurden die beiden lokalen DIY-Labels Zeitstrafe und Alerta Antifascista auf Escapado aufmerksam, die dann auch gemeinsam die erste 7″ sowie die erste LP Hinter den Spiegeln veröffentlichen sollten. Die selbstbetitelte erste 7″ wurde im Herbst 2003 mit Hauke Albrecht (früher Gitarrist bei Akephal, heute Tontechniker und Livemischer u.a. von Turbostaat) und Nils Mommsen (damals Gitarrist bei Angstzustand) im Plan12-Studio in Norstedt bei Husum aufgenommen. Es wurde eine einmalige Auflage von 510 Stück gepresst; die 7″ ist mittlerweile längst ausverkauft und ein gesuchtes Sammlerstück. Nach der Veröffentlichung der 7″ spielte die Band diverse Konzerte in ganz Deutschland; Sebastian Henkelmann wechselte nach dem Einstieg von Lars Nissen als Bassist im April 2004 auf die Gitarre, sodass Escapado fortan zu fünft waren. In dieser Besetzung wurde im August 2004 wiederum im Plan12-Studio und mit Hauke Albrecht an den Reglern die LP Hinter den Spiegeln aufgenommen. Die LP wurde im Januar 2005 veröffentlicht – zunächst ausschließlich auf Vinyl, einige Monate später dann auch als CD mit den Songs der mittlerweile ausverkauften 7″ als Bonus – und wurde fast durchweg mit positiven Kritiken bedacht.
Dienstag, August 5, 2008
Nach ihrem Auftritt am „100 Club Punk Festival“ (September 1976) bekamen sie einen Vertrag bei der Plattenfirma EMI. Ihre erste Single, Anarchy in the U.K., erschien im November 1976. Nach einem aufsehenerregenden Fernsehauftritt auf ITV zog EMI die Single zurück und kündigte am 6. Januar 1977 den Vertrag mit der Band. Wegen ständiger Querelen mit John Lydon verließ Glen Matlock im Februar 1977 die Gruppe und wurde durch Sid Vicious ersetzt, der zwar das passende Image hatte, aber als Bassist nur rudimentäre Kenntnisse vorzuweisen hatte. Folgerichtig wurden im Studio die Bassläufe von Gitarrist Steve Jones eingespielt. Die zweite Single, God Save The Queen, sollte zuerst bei A&M, wo die Band seit 10. März unter Vertrag war, erscheinen. Die Single wurde noch vor der Veröffentlichung wieder eingestampft und auch dieser Vertrag vom Label aufgelöst. Reich an Abfindungen, aber ohne erhältliche Plattenveröffentlichungen, unterschrieb die Band schließlich bei dem eigentlich verhassten Hippie-Label Virgin, wo am 27. Mai 1977 God Save The Queen noch rechtzeitig zum Thronjubiläum der Queen veröffentlicht wurde. Die Single wurde angeblich die Nummer 1 der englischen Charts, wurde aber auf den offiziellen Listen, angeblich wegen royalistischer Loyalität der Verantwortlichen, nur auf Platz 2 geführt. Die Single erlangte auch eine Menge Aufsehen, als die Band sich zum Geburtstag der Queen 1977 ein Boot mietete (welches ausgerechnet „Queen Elizabeth“ hieß), auf dem sie mitten auf der Themse vor Journalisten und geladenen Gästen in voller Lautstärke ein Konzert gab. Das Boot wurde von der Wasserschutzpolizei aufgebracht und die meisten der Passagiere verhaftet, die Band selbst konnte jedoch entkommen. Die Publicity rächte sich jedoch in den folgenden Wochen, als Mitglieder der Band von Royalisten überfallen wurden. Um der aufgeheizten Stimmung in England zu entkommen, gingen die Sex Pistols auf eine kurze Skandinavien-Tour. Eine England-Tour folgte, allerdings unter dem Pseudonym SPOTS (Sex Pistols On Tour Secretly), um Auftrittsverbote zu umgehen. Im November 1977 erschien die erste (und eigentlich einzige) LP Never Mind the Bollocks, Here’s the Sex Pistols, eine Klage wegen angeblicher Obszönität des Titels wurde abgewiesen.
Samstag, Juli 26, 2008
Die Band wurde Anfang 1998 von Jayson Green, Will Killingsworth, Brad Wallace und Jeff Salane gegründet. Der Großteil ihrer Aufnahmen wurden auf Vinyl veröffentlicht. Es gab drei Longplayer: Chaos is Me, Dance Tonight, Revolution Tomorrow! und Self-Titled, die alle von Ebullition Records veröffentlicht wurden. Ihre letzten Shows spielten Orchid in mehreren Städten im Sommer des Jahres 2002, die endgültig letzte war im The Advocate auf dem Harvard Square in Cambridge, MA wo sie gemeinsam mit Sinaloa und Wolves, in der Gründungsmitglied und ehemaliger Orchid Bassist Brad Wallace Gitarre spielte, auftraten. Will führt mittlerweile sein eigenes Label Clean Plate Records, während seine Band Bucket Full of Teeth mehrere Tonträger, darunter auch einen Longplayer auf Level Plane Records veröffentlicht hat bevor er die Band Ampere gründete. Jayson, Geoff und Jeff spielen in der Band Panthers, die bis dato zwei Alben und eine EP veröffentlicht hat. Nach dem Ende von Wolves, stieg Brad bei Transistor Transistor an der Gitarre ein, die ebenfalls ein Album bei Level-Plane veröffentlicht hat. Nach dem Ende von Orchid ließ Will eine große Zahl von Orchids Chaos Is Me Shirts nachdrucken, dadurch hoffte er den hohen Preisen die man bei ebay und anderen Online-Auktionshäusern für sowohl Echte als auch Bootlegs zahlen muss, entgegen zu wirken. Die Hardcore-Band Orchid gilt als als absolut prägend für den Hardcore-Stil der später als Screamo bezeichnet wurde. Sie veröffentlichten mehrere, heute nur mehr schwer zu findende, EPs und Splits, wie auch Longplayer. Sie selbst nannten die deutschen Bands Systral und Carol als Haupteinfluss für ihren Sound.
Sonntag, Juli 20, 2008
Dr. Dres musikalische Karriere begann 1984 mit The World Class Wreckin’ Cru. Der 1,85 m große Dre trat bei Partys und in Clubs auf und hatte schon einige Aufnahmen gemacht, bevor er 1986 Ice Cube traf. Gemeinsam begannen die beiden Rapper, Lieder für Ruthless Records (gegründet Eazy-E) zu schreiben und gründeten mit Eazy-E die HipHop-Crew “N.W.A”. 1989 kommt Dres Bruder Tyree bei einer Schießerei in Compton auf dem Compton-Boulevard ums Leben. Auf Dres Album “2001″ befindet sich ein Lied mit dem Titel “The Message”, welches sich mit dem Tod seines Bruders befasst. Dr. Dre veröffentlichte seine erste Solosingle Deep Cover Anfang 1992. Dies war der Anfang der Zusammenarbeit mit dem Rapper Snoop Dogg, den er durch seinen Halbbruder Warren G entdeckt hatte. Auf Dres Debutalbum The Chronic ist Snoop in selbem Maße wie Dre selbst vertreten. Mit erfolgreichen Singles, wie Nuthin` But a G Thang, Dre Day und Let Me Ride wurde The Chronic zum mehrfachen Platin-Album und blieb acht Monate in den Billboard Top 10. Dres Ansehen als Produzent wuchs und er erreichte mit Snoop Doggy Doggs Debutalbum Doggystyle ebenfalls mehrfachen Platin-Status. Dies ist, bis heute, eines der erfolgreichsten Rap-Alben. In den nächsten drei Jahren arbeitete Dre mit Künstlern wie 2Pac, Nate Dogg und Tha Dogg Pound, die alle Mitglieder der Death-Row-Familie waren. Dre blieb bei Death Row bis Anfang 1996, als er beschloss, sein eigenes Label, Aftermath Entertainment, zu gründen. Dort produzierte er unter anderem Eminem. Später produzierte er Titel für Rapper wie 50 Cent (von G Unit) (Get Rich Or Die Tryin (2003), The Massacre (2005)) oder The Game (The Documentary (2005)). 2004 wurde Dr. Dre bei den „Vibe Awards“ von einem 26-jährigen Mann namens Jimmy James Johnson angegriffen, welcher ihn mehrmals ins Gesicht schlug. Young Buck (G Unit) stach infolgedessen Johnson mit einem Messer nieder, was zu einer geplatzten Lunge führte. Bei der Gerichtsverhandlung behauptete Johnson, dass Suge Knight ihm 5000 Dollar für das Durchführen jenes Angriffs bezahlt hätte und des Weiteren dafür die Schulden eines Bekannten streichen würde. 2005 plante Dre ein weiteres Album mit dem Titel Detox auf den Markt zu bringen, was er dann aber auf 2008 verschoben hat, um anderen Künstlern seines Labels wie z. B. Busta Rhymes bei ihrer Karriere zu helfen.